Teaming up fasst mein Weltbild vom Hundetraining sowie vom Leben mit Hunden im Alltag zusammen.  Unseren Hund kennenzulernen und zu versuchen, ihn besser zu verstehen, zusammen als Team vorwärtszugehen, indem man seine Stärken nutzt und ihm auch einige Schwächen gönnt, nach einer Synergie strebend und damit auch die Beziehung untereinander täglich verstärkend.

Erwachsenenbildnerin im Umfeld des Hundetrainings

Mein Ziel ist es Sie zu unterstützen, so dass Sie gemeinsam mit Ihrem Hund dieses Team aufbauen können und somit eine ausgeglichene und harmonische Beziehung mit Ihrem Hund gewinnen: Sie haben die dazu nötigen Ressourcen!

Positive Verstärkung als Basis der Arbeitsmethoden

Es gibt grundsätzlich vier Wege, das Verhalten zu verändern; Verstärkung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund ein gegebenes Verhalten erneut zeigt, Strafe hingegen soll dessen Wahrscheinlichkeit verringern:

Positive Verstärkung

Etwas angenehmes geben
z.B. Leckerchen, Spiel,
Aufmerksamkeit,…

Negative Verstärkung

Etwas unangenehmes entfernen
z.B. der unangenehme Druck auf seinem Hinterteil lässt nach wenn der Hund sitzt,…

Negative Strafe

Etwas angenehmes entfernen
z.B. Aufmerksamkeit, erwartetes Leckerchen,…

Positive Strafe

Etwas unangenehmes zufügen
z.B. Leinenruck, Drohen,…

Bei Experte und Wissenschaftler (Lerntheorie) herrscht breiter Konsens, positive Verstärkung sei nicht nur die verlässlichste Methode Verhalten dauerhaft zu verändern aber auch die, die am wenigsten Risiken und nachteilige Nebenwirkungen mit sich bringt.
Natürlich ist es nicht möglich, exklusiv mit positive Verstärkung zu arbeiten, aber es sollte meiner Meinung am Zentrum unserer Arbeit stehen, zu den anderen Methoden gehören immer Zurückhaltung und viel Vorsicht.  Aversive Tools oder Methoden (die dem Hund willentlich Schmerz oder Angst zufügen) werden in meinen Kursen nicht erlaubt.